Der KP-Index misst Störungen des Erdmagnetfelds auf einer Skala von 0 (ruhig) bis 9 (extremer Sturm). Das GFZ Potsdam veröffentlicht ihn alle drei Stunden auf Basis eines Netzes magnetischer Observatorien.
Warum das für Piloten wichtig ist
Während eines geomagnetischen Sturms ist die obere Atmosphäre gestört, und die Satellitensignale, mit denen sich die Drohne ortet (GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou), laufen durch sie hindurch. Die Positionierung kann ungenauer werden, was sich als Drift im Schwebeflug oder als weniger präzise Rückkehr zum Startpunkt zeigt. Starke Stürme können auch den Kompass beeinflussen.
Welche Werte wichtig sind
| KP | Aktivität | Was tun |
|---|---|---|
| 0–3 | Ruhig bis unruhig | Normal fliegen |
| 4 | Aktiv | Besonders auf die Satellitenzahl achten |
| 5 oder mehr | Geomagnetischer Sturm | Präzisionsflüge eventuell verschieben |
Ab KP 5 stufen Weltraumwetterdienste das Ereignis als geomagnetischen Sturm ein.
So nutzen Sie ihn
- Prüfen Sie die KP-Vorhersage zusammen mit der Zahl der erfassten Satelliten: Ein hoher KP fällt vor allem ins Gewicht, wenn schon wenige Satelliten erfasst sind.
- Behalten Sie die Drohne in Sichtweite und seien Sie bereit, manuell zu fliegen, wenn die Position instabil wird.
Drone Weather Forecast zeigt den KP-Index für jede Vorhersagestunde und färbt ihn über Ihrem Limit rot (standardmäßig 4, einstellbar), neben der Satellitenzahl für Ihren Standort.