Wind in der Höhe: warum es oben stärker weht

Warum der Wind mit der Höhe zunimmt, warum die Bodenvorhersage den Wind in 120 m unterschätzt und wie Sie Ihren Flug danach planen.

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Wettervorhersagen geben den Wind in 10 m über dem Boden an. Die Drohne fliegt meist höher, und der Wind nimmt mit der Höhe zu: Der Boden bremst die Luft durch Reibung, und dieser Effekt lässt nach oben hin nach.

Wie groß ist der Unterschied

Das hängt vom Gelände und von der Tageszeit ab. Über rauem Gelände (Bäume, Gebäude) weht es in 100–120 m oft deutlich stärker als in 10 m, und der Wind kann auch die Richtung ändern. In ruhigen, klaren Nächten und am frühen Morgen kann der Unterschied besonders groß sein, weil sich die bodennahe Luft von der Luft darüber entkoppelt.

Was das für den Flug bedeutet

  • Eine Brise, die sich beim Start sanft anfühlt, kann in Flughöhe nahe am Limit der Drohne liegen.
  • Böen kommen zum mittleren Wind hinzu: Bewerten Sie sie am selben Limit.
  • Die Drohne muss mit teils verbrauchtem Akku gegen den Wind zurückfliegen. Fliegen Sie zuerst gegen den Wind, damit der Rückweg mit Rückenwind erfolgt.

So planen Sie

  1. Prüfen Sie den Wind in der geplanten Flughöhe, nicht nur am Boden.
  2. Vergleichen Sie ihn mit dem Limit Ihrer Drohne: Die Tabelle der Wind-Limits umfasst 77 Modelle.
  3. Planen Sie Reserve ein: Drone Weather Forecast wird bei 90 % des Limits gelb und darüber rot.

Das Pro-Windprofil von Drone Weather Forecast zeigt stündlich den vorhergesagten Wind und die Böen in 10, 80, 120 und 180 m und in höheren Schichten bis 4.200 m.

Weitere Ratgeber

Prüfen Sie vor jedem Flug den Wind für Ihre Drohne

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