Kurze Antwort: mit den meisten Drohnen nicht. DJI Mini, Air und Mavic haben, wie die meisten Kameradrohnen, keine Schutzart gegen Wasser. Nur einige professionelle Drohnen haben eine IP-Schutzart, etwa die DJI-Matrice-30-Serie (IP55).
Was Regen mit einer Drohne macht
- Elektronik: Wasser kann durch Lüftungsöffnungen und Fugen an Motoren, Regler (ESC) und Akkukontakte gelangen und einen Kurzschluss auslösen, manchmal erst Minuten nach der Landung.
- Sensoren: Tropfen auf den Sichtsensoren stören die Hinderniserkennung und die optische Positionierung; Tropfen auf dem Objektiv ruinieren die Aufnahmen.
- Flug: Nasse Propeller arbeiten weniger effizient, und die Drohne braucht mehr Akku, um die Höhe zu halten.
- Sicht: Regen kommt meist mit tiefen Wolken und schlechter Sicht, was den Sichtflug erschwert.
Was die IP-Schutzart bedeutet
Der IP-Code hat zwei Ziffern: die erste für Staub, die zweite für Wasser. Eine Drohne mit IP43 verträgt leichtes Spritzwasser, eine mit IP55 Strahlwasser aus jeder Richtung. Keine Consumer-Drohne ist wasserdicht: Auch eine geschützte Drohne sollte nicht bei starkem Regen fliegen.
So prüfen Sie es vor dem Flug
- Achten Sie auf die stündliche Regenwahrscheinlichkeit, nicht nur auf das Tagessymbol. Ein trockener Morgen kann innerhalb einer Stunde nass werden.
- Prüfen Sie auch Sicht und Bewölkung: Nieselregen und Nebel kommen oft zusammen.
- Wenn es zu regnen beginnt, sofort landen, die Drohne mit ausgebautem Akku abtrocknen und vor dem Laden an der Luft trocknen lassen.
Drone Weather Forecast färbt eine Stunde rot, wenn die Regenwahrscheinlichkeit Ihr Limit überschreitet (standardmäßig 50 %, einstellbar) oder die Sicht unter Ihr Minimum fällt (standardmäßig 5 km). So sehen Sie ein nasses Zeitfenster, bevor Sie losfahren.